Akupunktur ist eine der ältesten Formen der Heilkunst im Fernen Osten. Sie hat ihre Wurzeln in China und ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Grundlage der Therapieform ist die Theorie, dass die zentrale Lebenskraft (Chi oder Qi) im menschlichen Körper in Bahnen fließt, die jeweils bestimmten inneren Organen zugeordnet sind. Eine Störung dieser Energieströme führt nach Auffassung der TCM zu einem Balanceverlust von Yin und Yang, woraus Unwohlsein oder Erkrankungen resultieren. Qi ist nicht gleich Qi Die Lebensenergie kommt aus drei "Quellen" in den menschlichen Körper: In die Lunge wird das Qi aus der Atemluft aufgenommen. Dieses Qi des Atems wird "Qi der Mitte" oder auch Yang-Qi genannt, weil es aus der Luft, von oben, vom Yang, kommt. Aus der Nahrung wird durch die Verdauung im Magen und Milz-Pankreas-System "Nähr-Qi", chinesisch Ying-Qi. Das Nähr-Qi wird nach seiner Transformation im Körper verteilt, um die Organe, das Blut und die Gewebe zu ernähren. Das Nähr-Qi wird zur Yin-Polarität gezählt, da es aus der Erde, dem Yin, kommt. Die dritte wichtige Quelle des Qi im Körper ist das "Erb-Qi", chinesisch Yuan Qi (Quell-Qi) genannt, die von den Eltern ererbte Lebenskraft. Dieses Qi erhält man bei der Zeugung von beiden Eltern. Es wird nach chinesischer Vorstellung im Nierensystem gespeichert und an die Nachkommen weitergegeben. Dieses "ererbte Qi" ist auch für das individuelle Wachstum und die Entwicklung des Menschen verantwortlich. Jeder Lebensvorgang, jede Organfunktion ist Ausdruck des Wirkens von Qi: Qi ist die Quelle der Bewegungen, auch der unwillkürlichen Bewegungsvorgänge der Atmung, des Blutkreislaufes und der Därme. Qi ist die erzeugt Wärme im Körper, an der man Störungen leicht ablesen kann. Psychische Vitalität, das Bewusstsein, die Aufmerksamkeit und das Denken sind ebenfalls Ausdruck des Qi und werden Shen genannt. Shen wird meist mit "Geist" übersetzt. Eine weitere Funktion von Qi ist die Verdauung und die Umwandlung von Nahrung. Mit Hilfe von Qi scheidet der Körper giftige Abfallprodukte aus und speichert wichtige Nährstoffe. Qi schützt den Körper vor äußeren schädlichen Einwirkungen, z.B. vor krank machenden Wettereinflüssen. Das "Schutz-Qi" konzentriert sich hauptsächlich an der Oberfläche des Körpers in der Haut. Es fließt aber auch zwischen der Muskulatur und der Haut, in der Peripherie des Körpers und in den Außenschichten der Körperhöhlen. Diese Schutzfunktion ist besonders wichtig in der Prophylaxe von Krankheiten.
Die Landkarte des Körpers Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die Landkarte des Körpers Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die westliche Form der Akupunktur ist eine Synthese aus chinesischen Methoden und Bedürfnissen westlicher Patienten. Das Resultat sind Punktekombinationen, die auf dem naturwissenschaftlich ausgebildeten Arzt vertraute Diagnosen angewendet werden können. Diese Methoden sind zudem leichter erlernbar als TCM-Akupunktur und zeigt bei den meisten Krankheiten vergleichbar gute Ergebnisse. TCM- und westliche Akupunktur können auch kombiniert angewendet werden. Wichtig: Weder in China noch in der westlichen Medizin ist Akupunktur als alleinige Therapie aufzufassen. Sie kann und soll im Rahmen eines Therapieprogrammes mit anderen Methoden wie Naturheilverfahren, Diät, Physikalische Therapie, Pharmaka oder "schulmedizinischen" Therapien kombiniert werden. Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die westliche Form der Akupunktur ist eine Synthese aus chinesischen Methoden und Bedürfnissen westlicher Patienten. Das Resultat sind Punktekombinationen, die auf dem naturwissenschaftlich ausgebildeten Arzt vertraute Diagnosen angewendet werden können. Diese Methoden sind zudem leichter erlernbar als TCM-Akupunktur und zeigt bei den meisten Krankheiten vergleichbar gute Ergebnisse. TCM- und westliche Akupunktur können auch kombiniert angewendet werden. Wichtig: Weder in China noch in der westlichen Medizin ist Akupunktur als alleinige Therapie aufzufassen. Sie kann und soll im Rahmen eines Therapieprogrammes mit anderen Methoden wie Naturheilverfahren, Diät, Physikalische Therapie, Pharmaka oder "schulmedizinischen" Therapien kombiniert werden. Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die Landkarte des Körpers Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die westliche Form der Akupunktur ist eine Synthese aus chinesischen Methoden und Bedürfnissen westlicher Patienten. Das Resultat sind Punktekombinationen, die auf dem naturwissenschaftlich ausgebildeten Arzt vertraute Diagnosen angewendet werden können. Diese Methoden sind zudem leichter erlernbar als TCM-Akupunktur und zeigt bei den meisten Krankheiten vergleichbar gute Ergebnisse. TCM- und westliche Akupunktur können auch kombiniert angewendet werden. Wichtig: Weder in China noch in der westlichen Medizin ist Akupunktur als alleinige Therapie aufzufassen. Sie kann und soll im Rahmen eines Therapieprogrammes mit anderen Methoden wie Naturheilverfahren, Diät, Physikalische Therapie, Pharmaka oder "schulmedizinischen" Therapien kombiniert werden. Qi fließt in Bahnen, die die Oberfläche und die Peripherie des Körpers nähren. Diese "Qi-Kanäle" wurden von europäischen Schiffsärzten aufgrund ihrer polaren Anordnung im Körper mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und folglich "Meridiane" genannt. Auf 12 Hauptmeridianen, 8 Sondermeridianen und 12 Meridianen entlang von Muskeln und Sehnen befinden sich insgesamt 361 Akupunktur-Punkte. Diese Punkte werden als Projektionszonen, bzw. Reflexgebiete innerer Strukturen angesehen. Sonderformen der klassischen chinesischen Akupunktur sind die Kopf- und Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte werden auch für die Moxibustion genutzt, wobei auf den Nadeln oder direkt auf der Haut Beifuß (Artemisia) verräuchert wird. Durch die Wärmeentwicklung kann damit die Akupunkturwirkung verstärkt werden. Beruhigen oder Anregen – die Technik entscheidet Damit die Einergie in den Meridianen wieder frei und ungestört fließen kann, werden in die ausgewählten Akupunkturpunkte hauchdünne Nadeln gesetzt. Die früher üblichen Gold- oder Silbernadeln sind in der modernen Akupunktur sterilen Stahlnadeln gewichen. Die Auswahl und das Auffinden der Akupunkturpunkte erfordert vom Therapeuten viel Erfahrung. Die Einstichtechnik entscheidet über den Effekt: Beruhigend wirkt die Akupunktur durch langsames Senken und schnelles Heben der Nadel ("etwas herausziehen"). Die Wirkung ist anregend, wenn die Nadel schell gesenkt und langsam angehoben wird ("etwas zuführen"). Die Akupunkturbehandlung wird normalerweise im Liegen durchgeführt. Wieviele Nadeln gesetzt werden, entscheidet der Therapeut nach der Indikation. Manchmal reicht die Stimulation eines einzigen Akupunkturpunktes, ein anderes Mal müssen mehrere Nadeln verwendet werden. Während der 20-30minütigen Dauer einer Behandlung können die Nadeln 2-3 mal stimuliert werden. Nach einem kurzen, eher spitzen Einstichschmerz entsteht bei vielen Punkten ein spezielles Gefühl, dass "etwas angekommen ist". Das kann sich ganz unterschiedlich anfühlen: ein dumpfes, warmes, drückendes oder betäubendes Gefühl am Akupunkturpunkt selbst oder im Verlauf seines Meridians. Es gibt auch eine westliche Variante der Akupunktur Die westliche Form der Akupunktur ist eine Synthese aus chinesischen Methoden und Bedürfnissen westlicher Patienten. Das Resultat sind Punktekombinationen, die auf dem naturwissenschaftlich ausgebildeten Arzt vertraute Diagnosen angewendet werden können. Diese Methoden sind zudem leichter erlernbar als TCM-Akupunktur und zeigt bei den meisten Krankheiten vergleichbar gute Ergebnisse. TCM- und westliche Akupunktur können auch kombiniert angewendet werden. Wichtig: Weder in China noch in der westlichen Medizin ist Akupunktur als alleinige Therapie aufzufassen. Sie kann und soll im Rahmen eines Therapieprogrammes mit anderen Methoden wie Naturheilverfahren, Diät, Physikalische Therapie, Pharmaka oder "schulmedizinischen" Therapien kombiniert werden. |